{"id":4770,"date":"2013-05-21T05:19:03","date_gmt":"2013-05-21T05:19:03","guid":{"rendered":"http:\/\/www.antaiji.org\/?page_id=4770"},"modified":"2019-06-22T07:36:16","modified_gmt":"2019-06-22T07:36:16","slug":"1-9","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.antaiji.org\/de\/essays\/1-9\/","title":{"rendered":"1-9 L\u00fcgen darf man, aber Versprechen muss man halten?"},"content":{"rendered":"<p><\/p>\n<h3>L\u00fcgen darf man, aber Versprechen muss man halten?<\/h3>\n<p><b><hr class=\"ant-separator\">[dropcap]1-9[\/dropcap]<\/b><\/p>\n<p>Ich: Man sollte nicht l\u00fcgen oder Versprechen brechen, nicht wahr?<br \/>\nPenetre: Vergiss nicht, dass L\u00fcgen etwas ganz anderes ist als ein Versprechen zu brechen! Gew\u00f6hnlich gehen wir davon aus, dass wir nicht belogen werden, aber wer verspricht denn von sich aus, dass er nicht l\u00fcgt? <b>Wenn jemand dagegen ein Versprechen macht, dann geht er eine Verpflichtung ein. Er h\u00e4tte ja auch darauf verzichten k\u00f6nnen<\/b>. Nur wenn man vor Gericht unter Eid aussagt, bedeutet eine L\u00fcge soviel wie ein gebrochenes Versprechen.<br \/>\nIch: Aber es kommt doch vor, dass man ein Versprechen brechen muss. Zum Beispiel dann, wenn ein dringendes Ereignis das Einhalten des Versprechens unm\u00f6glich macht.<br \/>\nPenetre: Selbstverst\u00e4ndlich. Aber in dem Fall ist etwas von so gro\u00dfer Wichtigkeit eingetreten, das sich zum Zeitpunkt des Versprechens nicht vorhersehen lie\u00df. Angekommen, Anton verspricht Berta, sie um halb vier vor dem Bahnhof zu treffen. Zu dem Zeitpunkt k\u00f6nnten sie sich auch f\u00fcr vier Uhr verabreden, oder vereinbaren, sich auf dem Bahnsteig zu treffen. Aber selbst dann, wenn sich die beiden aus keinem besonders wichtigen Grund miteinander verabreden, sind sie danach trotzdem daran gebunden. Egal, wie trivial der Grund gewesen sein mag, ein Versprechen ist allein deshalb wichtig, weil es gegeben wurde. Wenn es nur um einen selbst ginge, k\u00f6nnte man die Planung jederzeit \u00e4ndern. Wenn man sich verabredet hat, geht das nicht. Die andere Person wird ja ebenfalls versuchen, sich an die Verabredung zu halten, selbst wenn sie etwas zu tun hat, das eigentlich wichtiger ist.<br \/>\nIch: Das hei\u00dft, dass man ein Versprechen nicht brechen darf, solange kein wirklicher Notfall eintritt?<br \/>\nPenetre: Es sei denn, es geht dir darum, das Versprechen zu brechen. Denn versprechen kannst du alles m\u00f6gliche, nur versprechen, dass du diese Versprechen auch h\u00e4lst, das kannst du nicht. Insofern unterscheidet sich einer, der sich nicht an seine Versprechen h\u00e4lt, nicht von einem L\u00fcgner.<br \/>\nIch: Was?<\/p>\n<p><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>L\u00fcgen darf man, aber Versprechen muss man halten? [dropcap]1-9[\/dropcap] Ich: Man sollte nicht l\u00fcgen oder Versprechen brechen, nicht wahr? Penetre: Vergiss nicht, dass L\u00fcgen etwas ganz anderes ist als ein Versprechen zu brechen! Gew\u00f6hnlich gehen wir davon aus, dass wir nicht belogen werden, aber wer verspricht denn von sich aus, dass er nicht l\u00fcgt? Wenn &#8230; <a title=\"1-9 L\u00fcgen darf man, aber Versprechen muss man halten?\" class=\"read-more\" href=\"https:\/\/www.antaiji.org\/de\/essays\/1-9\/\" aria-label=\"Mehr Informationen \u00fcber 1-9 L\u00fcgen darf man, aber Versprechen muss man halten?\">Weiterlesen<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"parent":4141,"menu_order":34,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"side-navigation.php","meta":{"ngg_post_thumbnail":0,"_themeisle_gutenberg_block_has_review":false,"footnotes":""},"class_list":["post-4770","page","type-page","status-publish"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.antaiji.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/4770","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.antaiji.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.antaiji.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.antaiji.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.antaiji.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=4770"}],"version-history":[{"count":4,"href":"https:\/\/www.antaiji.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/4770\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":17810,"href":"https:\/\/www.antaiji.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/4770\/revisions\/17810"}],"up":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.antaiji.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/4141"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.antaiji.org\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=4770"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}