{"id":16559,"date":"2018-05-25T10:26:33","date_gmt":"2018-05-25T10:26:33","guid":{"rendered":"http:\/\/www.antaiji.org\/?p=16559"},"modified":"2018-05-31T12:20:37","modified_gmt":"2018-05-31T12:20:37","slug":"20180525-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.antaiji.org\/de\/20180525-2\/","title":{"rendered":"Bis heute ist noch jedem das Sterben gelungen"},"content":{"rendered":"<p><iframe loading=\"lazy\" width=\"560\" height=\"315\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/QVKHqku5hR0\" frameborder=\"0\" allowfullscreen><\/iframe><\/p>\n<p>Von Anne Voigt (http:\/\/annevoigt.com\/de\/muho-noelke.html)<\/p>\n<p><b>\u00bbDas Leben hat keinen Sinn, deswegen ist es ja so sch\u00f6n.\u00ab Der Satz stammt von Ihnen. Ich wei\u00df nicht, wie viele Regale man f\u00fcllen k\u00f6nnte mit B\u00fcchern \u00fcber den Sinn des Lebens und jetzt sagen Sie, den gibt es gar nicht. Jedenfalls nicht in der Form, wie wir oft nach ihm suchen. Wieso ist das denn so sch\u00f6n?<\/b><\/p>\n<p>Weil diese Suche nach Sinn oder Gl\u00fcck oder im Zen Erleuchtung uns von der eigentlichen Sache selbst wegf\u00fchrt. Und die eigentliche Sache selbst ist das Leben, das man hier und jetzt f\u00fchrt. Und wenn ich jetzt frage, aber welchen Sinn hat denn das Leben hier und jetzt, bin ich in Gedanken schon woanders. Meine Augen sind immer auf die Karotte gerichtet, die ich einen Meter vor mir halte. Ich will immer zu der Karotte, aber je mehr ich auf sie zugehe, desto weiter l\u00e4uft sie vor mir weg. Ich f\u00fcr mich w\u00fcrde sagen: Sinn, warum? Wenn es einen Sinn im Leben g\u00e4be, er w\u00e4re ja schon woanders. Warum nicht einfach leben in diesem Moment?<\/p>\n<p><b>Ihre Mutter starb, als Sie sieben Jahre alt waren, daraufhin fragten Sie sich, was es mit dem Leben eigentlich auf sich hat. Anstatt vor dem Tod hatten Sie Angst vor dem Leben. Was f\u00fchrte denn dazu, dass Sie sich irgendwann sagten, das mit der Suche nach dem Sinn des Lebens lasse ich besser sein?<\/b><\/p>\n<p>Letztlich war das der Buddhismus, aber das war ein relativ langer Weg. Mit 16 bin ich durch Zufall mit Zen-Meditation in Kontakt gekommen. Ich lebte im Internat und wurde von einem P\u00e4dagogen in meiner Schule f\u00f6rmlich \u00fcberredet, Zazen auszuprobieren. Sp\u00e4ter begann ich, B\u00fccher zu lesen, in denen etwas \u00fcber Erleuchtung stand. Anfangs dachte ich, das ist genau das, wonach ich immer gesucht habe. Buddha hat unter dem Baum der Erleuchtung die L\u00f6sung vom Leiden gefunden. Das will ich auch. Und daf\u00fcr muss ich nach Japan gehen, denn Zen kommt aus Japan. Und dann ging ich dorthin und nach einigem Suchen fand ich das Kloster, wo ich auch heute noch bin, Antaiji.<\/p>\n<p>Die ersten Jahre im Kloster bin ich der Karotte, die ich Erleuchtung nenne, nachgerannt. Ich habe sie gesucht, obwohl mir gesagt wurde, dass sie sich dadurch nur mehr von mir entfernen w\u00fcrde. Ich stie\u00df auf innere Widerst\u00e4nde. Mit der Meditation war es nicht einfach, genau wie mit der Arbeit auf den Feldern und dem K\u00fcchendienst. Ich \u00fcberlegte, wieder nach Deutschland zur\u00fcckzufahren. Manchmal dachte ich im Ernst, dass mich das Leben im Kloster vielleicht noch umbringen k\u00f6nnte.<\/p>\n<p>Andererseits wusste ich auch nicht, wohin ich in Deutschland h\u00e4tte gehen sollen. Ich dachte, wenn ich es hier in Japan nicht schaffe, schaffe ich es nirgends. Ich musste bleiben, aber ich hatte Angst, dass mich das mein Leben kosten k\u00f6nnte. So f\u00fchlte ich mich. Und irgendwann sagte ich mir, gut, wenn du es nicht schaffst, stirbst du hier in Antaiji. Irgendwann wirst du eh sterben. Was k\u00f6nnte sch\u00f6ner sein, als ein Grab hier im Kloster zu haben? Und von dem Tag an war es pl\u00f6tzlich sehr viel leichter f\u00fcr mich. Ich musste nach nichts mehr greifen, ich musste nicht mehr k\u00e4mpfen, ich musste vor nichts mehr davonlaufen. Ich war bereit zu sterben und pl\u00f6tzlich merkte ich, ich lebe und das ist wunderbar.<\/p>\n<p>Bis dahin dachte ich immer, ich lebe, aber warum? Ich lebe, aber was noch? Es muss doch noch was dazukommen. Und auf einmal merkte ich, wenn ich bereit bin zu sterben, ist es wundervoll, dass ich lebe. Ich wei\u00df nicht, warum das so ist. Ich wei\u00df nicht, ob es einen Sinn hat oder nicht. Aber allein die Tatsache, dass ich hier jetzt sitze und ein- und ausatmen kann, ist wundervoll.<\/p>\n<p><b>Wie ist das in Ihrem Alltag? Haben Sie generell das Gef\u00fchl, dass alles ganz in Ordnung ist oder gibt es schon auch Momente, in denen Sie sich w\u00fcnschen, die Dinge w\u00e4ren anders?<\/b><\/p>\n<p>Die gibt es. Ich bin verheiratet und habe eine Familie. Da gibt es Streit mit meiner Frau. Es kommt schon vor, dass ich sage, morgen ernten wir auf den Feldern den Weizen. Der Wetterbericht sagt, es wird sch\u00f6nes Wetter, aber dann f\u00e4ngt es doch an zu regnen. Dann sage ich, ach Mist, wir m\u00fcssen jetzt noch eine Woche warten und wer wei\u00df, ob der Weizen dann nicht von den V\u00f6geln weggefressen wird. Aber in diesem Alltag, in dem es auch viel Unzufriedenheit gibt, habe ich gelernt zufrieden zu sein mit dieser Unzufriedenheit. Gl\u00fccklich zu sein auch mit den ungl\u00fccklichen Tagen. So wie ich nat\u00fcrlich auch mit den gl\u00fccklichen Tagen zufrieden bin.<\/p>\n<p><b>Sie haben im Internat begonnen zu meditieren. Am Ende dieser Meditationen gab es immer auch einen kleinen Gespr\u00e4chskreis, der Raum f\u00fcr Erfahrungsaustausch bot. Oft waren Sie allerdings der Einzige, der nichts zu sagen wusste. Sie erlebten w\u00e4hrend Ihrer Meditation nichts Besonderes und doch haben Sie sp\u00e4ter die Gruppe geleitet, als der Lehrer das Internat verlie\u00df, und Sie meditieren noch heute und das nicht selten. Haben Sie eine Erkl\u00e4rung, warum Sie das Sitzen nie losgelassen hat?<\/b><\/p>\n<p>Manche konnten da w\u00e4hrend der Meditation ein Pendel in ihrem Inneren schwingen sehen. Andere sahen sich \u00fcber eine sch\u00f6ne Blumenwiese wandeln. Ich war immer der Einzige, der sagen musste: \u00bbEs tut mir leid, aber da war nichts Besonderes.\u00ab F\u00fcr mich war anfangs allein die Erfahrung des Sitzens, und dass ich einen K\u00f6rper habe eine riesengro\u00dfe Entdeckung. Nie w\u00e4re mir vorher in den Sinn gekommen, dass die Haltung meines K\u00f6rpers mich beeinflussen k\u00f6nnte. Es kommt doch darauf an, was ich in meinem Kopf denke, glaubte ich. Der da oben denkt, das bin ich.<\/p>\n<p>Die erste gro\u00dfe Erfahrung war, dass K\u00f6rper und Geist verbunden sind. So wie ich sitze, so bin ich auch. Die Haltung bestimmt mich. Wenn ich anders sitze und still bin, sehe ich auch die Welt anders. Pl\u00f6tzlich h\u00f6re ich den Regen leise vor dem Fenster fallen. Ich h\u00f6re V\u00f6gel zwitschern. Ich bin mir meines Atems bewusst, den ich 16 Jahre lang nie gesp\u00fcrt habe. Ich wusste, ich muss atmen, sonst ersticke ich. Aber gesp\u00fcrt habe ich den Atem nie. Das war f\u00fcr mich vielleicht eine wichtigere Erfahrung als ein Pendel, das ich in meinem Inneren h\u00e4tte schwingen sehen k\u00f6nnen. Ich setzte mich hin und von Anfang an f\u00fchlte es sich so an, als stimmte da etwas. Was genau, ist schwer zu sagen. Aber ich hatte mein Zuhause wiedergefunden.<\/p>\n<p><b>Wir sind MeisterInnen darin, uns mit unseren Gedanken selbst auszutricksen. Kann Meditation hierf\u00fcr ein gutes Gegenmittel sein oder \u00fcberhaupt ein Mittel? Es dient in jedem Fall dazu, dass ich bemerke, was in meinem Geist geschieht.<\/b><\/p>\n<p>Genau. Man durchschaut die Trickkiste, die man da oben hat. Man kann dann gar nicht mehr glauben, dass man sich zum Sklaven seiner Gedanken gemacht hat. Wenn man erst mal die Matrix durchschaut hat, verliert sie ihre Kraft. Und dann braucht man auch kein Gegenmittel mehr. Es ist nur, dass wir diese Trickkiste oft nicht durchschauen wollen. Denn meist ist es viel angenehmer, sich Illusionen zu machen, als zu erkennen, dass wir die meiste Zeit unseres Lebens damit verbracht haben, irgendwelchen Illusionen, irgendwelchen Karotten hinterherzulaufen, die wir uns selbst vor die Nase gehalten haben.<\/p>\n<p><b>In Ihrem aktuellen Buch schreiben Sie: \u00bbEin Stern leuchtet, weil er brennt. Er fragt nicht danach, was ihm sein Leuchten bringt.\u00ab Wir Menschen scheinen es nicht ganz so einfach wie die Sterne zu haben. Wir sind zum Denken bestimmt. Ist das ein Fluch oder k\u00f6nnen wir dankbar daf\u00fcr sein?<\/b><\/p>\n<p>Beides. Es gibt diesen Satz im Zen: \u00bbEin Vogel fliegt am Himmel, ohne sich Gedanken zu machen.\u00ab Der Vogel wei\u00df nicht, wie er fliegt. Er geht auch auf keine Flugschule. Er macht sich keine Gedanken, wie weit der Himmel ist. Nur wir Menschen machen uns diese Gedanken. Und weil wir Menschen sind, w\u00fcnschen wir uns, dass wir so w\u00e4ren wie der Vogel. Dabei merken wir gar nicht, dass das Denken im Grunde auch unser Element ist. So wie f\u00fcr den Vogel das Fliegen sein Element ist.<\/p>\n<p>Ein Mensch denkt und das ist gut so, denn wir sind Menschen. Das geh\u00f6rt zum Leben dazu. Und das ist nicht immer einfach. Wir machen uns eine Menge Probleme, weil wir pl\u00f6tzlich nur noch denken und vergessen, dass das Leben so viel mehr ist als Denken. In der spirituellen Szene gehen wir aber manchmal zu weit mit dem Verleugnen des Denkens. Da gibt es so Vorstellungen wie: \u00bbDu hast keine Probleme mehr, wenn du nicht mehr denkst.\u00ab Vielleicht ist es aber auch gut, dass wir Probleme haben.<\/p>\n<p>Wir sollten nicht versuchen, zu Robotern zu werden oder einfach nur happy sein zu wollen, mit dem Zustand, so wie er ist. Ich glaube, f\u00fcr den Menschen ist es wichtig, dass er auch sein kritisches Denken beh\u00e4lt und \u00fcberlegt, was er vielleicht besser machen, wie er die Welt \u00e4ndern kann. Ich nehme die Welt heute an, so wie sie ist. Was bleibt mir anderes \u00fcbrig? Aber das erlaubt mir auch, sie morgen zu \u00e4ndern. Ich glaube, die zwei Dinge k\u00f6nnen zusammen gehen, auch wenn manchmal so getan wird, als m\u00fcssten wir das Eine dem Anderen vorziehen. Wir d\u00fcrfen die Welt so annehmen wie sie ist, aber genau deshalb d\u00fcrfen wir auch versuchen, eine Revolution zu starten.<\/p>\n<p><b>Als Sie neu im Kloster waren, mussten Sie f\u00fcr alle kochen, was f\u00fcr Sie nicht einfach war. Sie machten einige Fehler. Ihr Zen-Meister meinte damals zu Ihnen: \u00bbEs geht hier nicht um dich.\u00ab F\u00fcr Sie war das ein entscheidender Hinweis.<\/b><\/p>\n<p>Eigentlich ist es selbstverst\u00e4ndlich, aus der Perspektive der Anderen, geht es nicht um einen selbst. Aus meiner Perspektive bin ich ganz selbstverst\u00e4ndlich davon ausgegangen, dass es nat\u00fcrlich um mich geht. Am Anfang hatte mir mein Meister auch gesagt: \u00bbDu erschaffst Antaiji. Was du hier sehen und erfahren kannst, liegt an dir. Du musst Buddha werden. Wenn du in Antaiji nicht Buddha wirst, gibt es Buddha nirgendwo.\u00ab In gewisser Weise geht es nur um dich. Und pl\u00f6tzlich sagte er mir, um dich geht es gar nicht. Da merkte ich, dass Buddha zu leben, bedeutet letztlich von mir selbst abzusehen und mich in jedem Ding, in jeder kleinen Erfahrung wiederzufinden.<\/p>\n<p>Es ist wichtig zu erkennen, nur ich kann mein Leben leben, keiner kann das f\u00fcr mich machen. Aber daf\u00fcr muss ich mich selbst loslassen und mich dem Leben \u00fcberlassen. Das Leben lebt schon durch mich. Ich stehe dem nur allzu oft im Wege. Sobald ich da loslasse, sp\u00fcre ich, oh, all das, was ich sehe und h\u00f6re in diesem Moment, das bin ich. Aber das ist nicht so einfach.<\/p>\n<p>Mit dem Tod verh\u00e4lt es sich nicht anders. Wenn man sich selbst zu wichtig nimmt, erleichtert das den Prozess des Sterbens sicher nicht. Das ist auch eine Art des Loslassens, die bestimmt nicht einfach ist.<br \/>\nGenau, aber das kann man \u00fcben. Das ist das Gl\u00fcck, das wir haben, dass man mit jedem Atemzug loslassen kann.<\/p>\n<p><b>Sie sagen auch, \u00bbjeder Tag des Lebens ist ein Tag des Sterbens\u00ab.<\/b><\/p>\n<p>Dieser Tag kommt nicht zur\u00fcck. Morgen wird nicht heute sein. Ich kann mit dem n\u00e4chsten Atemzug diesen nicht nachholen. Aber das bedeutet nicht, dass ich jetzt meine Lungen vollpumpen muss und dann versuche, nicht mehr auszuatmen. Sondern ich atme aus und da ist wieder Luft zum Atmen f\u00fcr den n\u00e4chsten Atemzug. Und so ist es ja auch von Tag zu Tag.<\/p>\n<p><b>Was antworten Sie jemandem, der sagt: \u00bbOkay, das kann ich \u00fcben, aber ich habe trotzdem Angst vor dem Tod.\u00ab<\/b><\/p>\n<p>Hab Angst. Warum nicht Angst haben? Das geh\u00f6rt auch zum Leben. Aber schau dich auch um, bis heute ist jedem das Sterben gelungen. Manche hatten Angst vor dem Tod und sind gestorben und heute friedlich tot, andere hatten keine Angst vor dem Tod und sind auch gestorben. Die Angst wird dir das Sterben nicht erleichtern, aber auch nicht erschweren, denn sterben wirst du. Mach dir Angst, wenn du willst, aber du musst dir keine machen.<\/p>\n<p><b>Sie sind Vater von drei Kindern, seit 15 Jahren Ehemann und deutscher Abt eines Zen-Klosters in Japan, einem Land, das seit 25 Jahren Ihre Heimat ist. Eine Weile lebten Sie in Osaka, der zweitgr\u00f6\u00dften Stadt Japans, als Obdachloser, da Sie Zen aus dem Kloster in die Welt bringen wollten. Wenn Sie auf Ihr bisheriges Leben blicken, k\u00f6nnen Sie aufgrund Ihrer Erfahrungen sagen, was uns Menschen verbindet? Was uns ausmacht?<\/b><\/p>\n<p>Hm, gute Frage. Eigentlich ist es eine \u00dcberraschung, dass wir alle die Welt durch verschiedene Augen sehen, obwohl wir in derselben Welt leben und dasselbe Leben leben.<\/p>\n<p>Umgekehrt k\u00f6nnten wir sagen, obwohl wir so egoistisch sind und eigentlich nur den eigenen Schmerz echt sp\u00fcren, ist es ein Wunder, dass es doch immer wieder Momente der Liebe gibt oder das Gef\u00fchl des Verbundenseins, Solidarit\u00e4t, Freundschaft und selbstlose Hilfe. Das macht uns als Menschen genauso aus wie der Egoismus. Es ist ein totales Mysterium f\u00fcr mich, dass wir diese beiden Seiten in uns tragen, diesen Egoismus, dem der Andere total egal ist, aber dann immer wieder auch diese Gro\u00dfz\u00fcgigkeit und Verbundenheit. Ich selbst versuche mein Leben so zu leben, dass ich es teile. Das Leben, das mir geschenkt wurde, m\u00f6chte ich mit anderen teilen. <\/p>\n<p>Dieses Interview wurde erstmalig in leicht abge\u00e4nderter Form in der Zeitschrift Ursache\\Wirkung (02\/2017) ver\u00f6ffentlicht.<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Von Anne Voigt (http:\/\/annevoigt.com\/de\/muho-noelke.html) \u00bbDas Leben hat keinen Sinn, deswegen ist es ja so sch\u00f6n.\u00ab Der Satz stammt von Ihnen. Ich wei\u00df nicht, wie viele Regale man f\u00fcllen k\u00f6nnte mit B\u00fcchern \u00fcber den Sinn des Lebens und jetzt sagen Sie, den gibt es gar nicht. 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